Veränderung bewirken und Angst vor Veränderung loslassen

Veränderung bewirken und Angst vor Veränderung loslassen

Der folgende Beitrag und das dazugehörige Video ist im Rahmen einer Blogparade zum Thema Veränderung im Leben entstanden.

1. Wahre Veränderung geschieht nicht von Außen nach Innen, sondern von Innen nach Außen.

Wahre Veränderung bewirkst du nicht von Außen nach Innen, sondern von Innen nach Außen.  Es verändert sich viel mehr, wenn sich dein Bewusstsein verändert, als wenn du dies über äußere Veränderungen in deinem Leben versuchst (Job, Beziehung, Aussehen etc.). Gleichzeitig verändert sich vieles im Außen, wenn du dich veränderst. Verändern sich deine Gedanken, deine Gefühle, deine Energie und dein Bewusstsein, siehst du viele Dinge auf einmal mit anderen Augen. Du ziehst andere Lebensumstände und Menschen an und willst andere Schwerpunkte setzen. Wenn du dich beispielsweise selbst mehr liebst so wie du bist, wirst du Bestätigung und Anerkennung weniger im Außen suchen, z.B. durch andere Menschen, einen Job, deinen Partner, Freunde, deine Eltern etc. stattdessen wirst du einfach mehr du selbst sein und dich wohler fühlen.

2. Wie du mit Veränderung besser umgehen kannst, indem du sie lernst zu akzeptieren.

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Leiden entsteht entweder durch den Wunsch etwas zu erreichen, zu bekommen, was man besitzen oder erreichen will, aber nicht schafft oder aus der Angst etwas zu verlieren, was man meint zu besitzen. So entsteht auch die Angst vor Veränderung dadurch, dass wir Angst haben das zu verlieren, was wir meinen zu besitzen. Wenn du stattdessen einfach das Leben so akzeptierst wie es ist und nicht so sehr versuchst etwas zu erreichen und bewirken, was dein Ego, gerne möchte, dann leidest du weniger. Du wirst weniger frustriert sein, weil du nicht bekommst was du willst, du wirst weniger unsicher sein, weil du nicht weißt, ob es so kommt wie dein Ego möchte, du wirst weniger Angst haben, deinen Partner oder Job zu verlieren, weil du erkennst, dass es der Wunsch deines Egos ist all das zu behalten. Du wirst aufgeben nach Glück zu streben und das wahre Glück erkennen, was du in diesem Moment hast und es wertschätzen können.

Wenn du stattdessen mit dem fließt was ist und nicht in den Widerstand dagegen verfällst oder woanders hin möchtest, wie wo es existentiell hingehen soll, dann wirst du nicht nur weniger leiden, sondern auch das Gefühl haben dich in der Existenz gut aufgehoben zu fühlen. So entwickelst du das Vertrauen, dass die Existenz schon für dich sorgt. Was nicht heißt, dass du nichts mehr tust, aber du lernst das zu tun, was existentiell richtig für dich ist und dir gut tut.

3. Angst vor Veränderung loslassen

Mit der Angst vor Veränderung umgehen kannst du lernen, indem du dich in Meditation und Achtsamkeit übst. Denn so lernst du, dass du immer der Beobachter der Veränderung bist und niemals das was sich verändert. Du bist der Betrachter, der Raum des Bewusstseins, indem sich alles die ganze Zeit verändert, aber das Bewusstsein selbst ist immer da. So kannst du auch die Angst selbst beobachten. Sie kommt und sie geht, aber du schaust zu. So verschwindet auch deine Angst.

4. Nur das Äußere verändert sich. Das Bewusstsein bleibt unverändert.

Alles was sich verändern kann, bist du nicht. Ist dir schon mal aufgefallen, dass du seit du klein bist, sagen wir vier oder fünf Jahre, über deine Jugendzeit, bis heute und auch noch wenn du alt sein wirst, immer das Gefühl hattest, dass sich zwar alles äußere verändert hat, dein Aussehen, dein Körper, sogar deine Gedanken. Du denkst nicht mehr das, was du mit 7 oder 8 Jahren gedacht hast. Und trotzdem hast du das Gefühl, dass du immer da warst. Dieses Bewusstsein war immer da und wird immer da sein. Es ist ewig und verändert sich nie. Das ist was du bist.

All das, was du beobachten kannst, kannst nicht wirklich du sein. Es ist nur die Peripherie.

Das ist das, was Meditation bedeutet. Es bedeutet zu beobachten und sich all dessen bewusst zu werden, was man nicht ist. So bleibt immer mehr in aller Klarheit das übrig, was du wirklich bist. Reines Bewusstsein.  

Im folgenden Video gehe ich auf all das, was ich eben beschrieben habe näher ein:

Danke für Lesen und viel Spaß beim Video!

Dein Sebastian